Reisebericht Karibik 17.03. - 31.03.2026

 Wir reisen einen Tag früher im Mövenpick Airport Hotel Zürich an, um den Flug nach Frankfurt mit Condor nicht zu verpassen.


Tags darauf fliegen wir über Frankfurt nach St.John in Antigua und lernen die Reisegruppe in Falmouth Harbor (Im Süden von Antigua) auf der Rhea kennen. 

Als wir am 18.03.2026 dank Asma in Antigua ausklariert haben, verlassen wir den Hafen auf die 85 SM entfernete Insel St. Barthelemy. Am 19.03.2026 werden wir zum Baden und Schnorcheln per Dingi in der Bucht "Anse des grande Saline (Colombier)" abgesetzt. Per Segel ging es vor den Hafen Gustavia weiter nach St. Barth zum Landausflug und Shoppen.         

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Wir segeln am 20.03.2026 auf die niederländische Insel "Saba". Nachdem wir in Fort Bay erneut Einklartiert hatten, holt uns Cutchie mit seinem Kleinbus ab. Uns werden die kleine Orte "The Botton", "Saint Johns", "Windwartside" und "Zions" gezeigt. Wir lernen eine schmuke kleine Bar kennen bevor es rote Bananen in Bus gab. Zurück in Fort Bay gehen wir unter Motor Richung Sint Eustatius. Wir erreichten unseren Ankerplatz für die Nacht nach Einbruch der Dunkelheit.

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Kurz nach dem Schwimmen verlassen wir am 21.03.2026 die Insel unter Segel vorbei an Saint Christoper in Richung Saint Kitts und Nevis. In der Hauptstadt Basseterre von Saint Christoper lassen wir den Anker fallen. Zum Abendessen wurden wir per Dingi an Land gebracht. Leider hatten die meisten Restaurants bereits geschlossen, so dass wir bei einem indischen Restaurant unterschlupf gefunden haben. 

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Absolute Windstille bei flacher See erleben wir am 22.03.2026. Zunächst motoren wir in den Süden von Saint Kitts zum Schnorcheln in der Shitten Bay bevor wir die Insel richtung Montserrat in die Rendevouz Beach verlassen. Zum Wetter passend wurde als Sundowner ein Dark and Stormy serviert.

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Am 23.03.2026 entdeckt Gary sechs Stachelrochen und einige Seesterne unter dem Schiff beim Schorchlen. Wir erreichen gegen Mittag die Inseln Iles des Saintes (Terre de Bas), wo ein Badestop eingelegt wurde. Leider erst gegen Abend erreichen wir unter Segel erst Roseau auf Domenica welches in Rot- und Rosatönen auf uns wartet. Auf der Überfahrt nach Domenica erreichen wir unsere Höchstgeschwindigkeit mit 11,7 Knoten.

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Weiter segeln wir am 24.03.2026 an der Geisterstadt Plymouth vorbei. Seit 30 Jahren wird die Stadt nach den Vulkanausbrüchen auf Soufriere Hills nie wieder besiedelt. Auf Domenica in Deshaies müssen wir leider Abschied von Lars (Schweden) nehmen, der sich nicht so gut fühlt. Wir haben gehört, dass sein Schwager auch noch verstorben ist. Wir verbringen die Zeit während des Einklarierens an Land in einem Restaurant. Die Nacht ankern wir weiter Südlich auf Guadeloupe vor Basseterre.

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Am 25.03.2026 unternehmen wir von Roseau nach Portsmouth einen Tagesausflug mit unserm Freund Octavius von Seacat, nachdem wir offiziell einklariert waren. Von der Crew waren Asma, Jacek und Sven dabei. Vom Aussichtspunkt über Roseau fuhren wir zum Abkühlen an den Emerald Pool. Am Pool fand auch die erste spontane Rumverkostung statt: Rum den es sonst nicht  irgendwo anders gibt, mit Knoblauch, Vanille und Passionsfrucht. Auch Octavius legte unterwegs unzählige Stopps ein, um alle möglichen Produkte der Natur zu verkosten. Im Osten der Insel lebt die indigene Bevölkerung Dominicas - die Kalinagos. Sie servierten geräuchertes Hähnchen, dazu gab es Breadfruit, frisches Kokoswasser und Kakaobohnen in verschiedenen Formen zu probieren. Das Mittagessen nahmen wir mit Blick auf den Atlantik im Restaurant Rainbow ein. Zum Dessert gab es Schokolade der lokalen Schokoladenfabrik, bei der sich mit Leckereien eingedeckt werden konnte. Mit vollen Mägen wurde ein Ort besucht, der vor allem etwas für die Augen bot: Die ‚Red Rocks‘, eindrucksvoll der Kontrast der gefärbten Felsen und im Hintergrund der wilde Ozean. Während der Fahrt nach Portsmouth konnte, noch einmal die reiche, satte Natur bestaunt werden. Den Sundowner gab es in der Beach Bar mit allen die dabei waren inklusive Capitän und Octavius.

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Leider steht schon die Rückreise an und wir segeln am 26.03.2026 nach Iles des Saints auf Guadeloupe. Nach einer Portion Spaghetti Bolognese ging es an den Strand ‚Pain de Sucre‘, ein malerischer Sandstrand, mit Palmen, glasklarem Wasser und einer farbenfrohen Unterwasserwelt. Auf Terre de Haut wurden wir für das zweite Abendessen an Land gebracht. Die Wahl viel auf das Restaurant Frigale wo wir alle sehr gut assen. Sven begrüsste uns bei der Rückkehr mit Snacks, Getränken, Musik, das Diskolicht.

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Am 27.03.2026 blieb der Zutritt, wegen der starken Strömung zum Meerwasser geschlossen. Auf der Überfahrt wurde zur Fotosafari per Dingi aufgerufen. Bei Pigeon Island angekommen, ging es zum Jacque Cousteau Marine Resort, ein Paradis für Schnorchel- und Tauchliebhabende. Seennadeln, Kugelfische, Papageifische, Kaiserfische, Vieraugenfisch, Kofferfische und viele mehr, dazu eine Unterwasserflora, die alle begeisterte. Ein letztes mal übernachten wir in Deshaies auf Guadeloupe.

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Am 28.03.2026 segeln wir Richtung Antigua in die Five Island Bay bei Sonne und Regen.

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Ein neuer Tag brach am 29.03.2026 an, der Palm- Sonntag startete in Ruhe, die Vögel waren zu hören, ohne Strömung oder Welle konnte geschwommen werden. Wir verholten die Rhea zur Deep Bay. Nachdem Richard unser Capitän die Geschichte zu dem dort liegenden Wrack erklärte brachen Sharon,Gary, Eni und Max zum versunkenen Schiff auf, um dieses zu erkunden. An der Ostküste von Antigua angekommen, gab es für uns Gäste eine Überraschung. Am Strand wurden alle mit einem Rumpunsch empfangen. Eine Bar war aufgebaut, dazu gabs Snacks und karibische steel drum Klänge.

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Dank Thesi's Hinweis ging es am 30.03.2026 nach dem Frühstück in der Nonsuch Bay an Land zur ‚Green Island‘. Durch Büsche, an Kakteen und einer Landschildkröte vorbei, erreichten wir schon bald den traumhaften Sandstrand auf der anderen Seite der Insel, welchen wir für uns allein hatten. Wahrlich ein kleines paradiesisches Idyll zum Schwimmen und verweilen! Zurück an Board führte Richard vor dem Mittagessen noch durch das Steuerhaus und erklärte uns alles. Wir erreichten English Harbour am späteren Nachmittag und ankerten in der Bucht. Als finalen Sundowner gab es einen Limoncello Spritz, bevor das Kapitäns Dinner begann.

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Ein letztes Frühstück am 31.03.2026 in der nun sehr vertrauten Runde, ein letzter Gang in die Kabine, die für die vergangen zwei Wochen ein lieb gewonnener Rückzugsort geworden war und dann hieß Abschied nehmen: Von den Mitreisenden, der Crew und der Rhea.

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